ARI Image Slider

Na, logisch: Schüler schreiben Krimis

 

Bocholt. 22. Schüler – 14 Jungs und acht Mädels – der Klasse 7c der Werner-von-Siemens Realschule in Bocholt sitzen gespannt in der Klasse. Sie schauen erwartungsvoll zum Lehrerpult, wo Referendarin Stefanie Toenders und Klassenlehrerin Britta Gels die Fotoaktion erläutern. Der Redakteur des Bocholter Report verdeutlicht: „Ihr dürft gerne richtig posen. Zeigt mal, wie das aussieht, wenn ihr Krimi spielt!“

 

 

Rückblende: Ein Jahr zuvor macht sich die Referendarin Stefanie Toenders Gedanken zu ihrer Abschlussprüfung. Mit Klassenlehrerin Britta Gels ist sie sich einig, dass die Schüler aktiv in die Prüfung eingebaut werden sollen. Die beiden Pädagoginnen kommen auf das Thema „Krimi“ zu sprechen. „Es sollte schon etwas mehr sein, als nur das Vorlesen von bestehender Kriminalliteratur“, erläutert Britta Gels, „der Schritt zum Verfassen eigener Krimis war dann logisch.“ Und Stefanie Toenders ergänzt: „Das Thema Krimi ist als Unterrichtsstoff für die 7 grundsätzlich vorgesehen. Als wir den Schülern unsere Idee erläuterten und den Vorschlag unterbreiteten, eine Lokalzeitung mit ins Boot zu nehmen, da wollten uns die Schüler das erst einmal nicht glauben.“

 

Der Kontakt zum Report war schnell hergestellt und so hatten die Schüler nicht nur eine spannende Aufgabe, sondern die zusätzliche Motivation, dass ihre Krimis veröffentlicht werden.

 

Lesen Sie hier die ersten Krimis: ... 

Das Ergebnis konnte man in der Ausgabe lesen. Auf Seite 6 wurden die ersten Krimis der jungen Autoren abgedruckt. Weitere folgen in den nächsten Ausgaben. Und dass die Schüler (und Lehrerinnen) beim Posen fürs Foto eine richtig gute Figur gemacht haben, das können Sie dort auch noch sehen.

 

 

Blutige Arbeit

 

An einem regnerischen Montag wachte Tom um 8 Uhr auf. Neben ihm lag seine Freundin Beatrice. Tom hatte verschlafen. Er musste in einer halben Stunde bei seiner neuen Arbeit sein. Tom zog sich an und stieg in sein Auto. Er fuhr zehn Minuten, dann war er angekommen und ging ins Gebäude. Tom war bei seinen Kollegen nicht sehr beliebt, weil er besser war als andere.

 

Nach vier Stunden harter Arbeit wollte Tom eine rauchen gehen. Dafür verließ er das Firmengelände und ging in eine benachbarte Gasse, um dort in Ruhe eine zu rauchen. Wie aus dem Nichts tauchte eine schwarze Gestalt auf und stach Tom ab. Zehn Messerstiche in die Brust. Der Täter bemerkte nicht, dass ihm die Tatwaffe aus seiner Tasche gefallen war.

 

Wie am Morgen vereinbart, holte Beatrice ihren Freund Tom von der Arbeit ab. Bevor sie das Bürogebäude betrat, wollte sie noch schnell eine rauchen. Dabei entdeckte sie um die Ecke etwas Schwarzes. Neugierig ging sie dort hin und erschrak, als sie sah, dass Tom dort blutüberströmt lag. Beatrice lief weinend zu ihm. „Tom“, schluchzte sie, „bleib bei mir!“ Tom röchelte in seinen letzten Atemzüge: „Bea … der Täter … eine Frau … rote Haare…“. Dann starb Tom in ihren Armen.

 

Beatrice ging in die Firma, um die Polizei zu verständigen. Doch plötzlich sah sie dort eine Frau mit roten Haaren. Und hinten in der Ecke sogar noch eine! Konnte eine von ihnen die Mörderin sein? Sie konnte sich nicht vorstellen, dass die Arbeitskollegin wirklich die Täterin war, aber plötzlich bemerkte Beatrice Blutflecken an deren Hose. Sofort ging Beatrice zur Frau und sprach sie auf die Blutflecken an.  Die Frau antwortete: ,,Ach, die Flecken! Die sind von heute Morgen, ich hatte Nasenbluten. Habe ich gar nicht gemerkt, dass noch Blut auf meiner Hose ist.“ Beatrice war sich sicher, dass sie Toms Mörderin vor der Nase hatte, aber sie brauchte noch eine Bestätigung. „Wo waren sie denn heute Morgen?“ Die Rothaarige antwortete: „Heute Morgen? Da war ich nur ganz kurz in der kleinen Gasse hier neben der Firma. Ich musste etwas in den Müll schmeißen und dort stehen die Container.“  Das war der Beweis für Beatrice. „Sie war es!“, dachte sie. Daraufhin rief sie die Polizei, schilderte alles und beobachtete, wie die Beamten die Frau festnahmen. Auf der gefundenen Tatwaffe konnten man der Rothaarigen ihre Fingerabdrücke nachweisen.  Aus den Nachrichten erfuhr sie, dass die Mörderin 20 Jahre ins Gefängnis musste. Beatrice verliebte sich neu.

 

 

 

Autor: Jan Metzlaff

 

 

 

Der blutige Pool

 

Es war ein schöner Tag in Berlin. Viktor Dirke war aufgrund einer Geschäftsreise in einem Hotel an der Berliner Straße.

 

Plötzliche wachte Viktor mitten in der Nacht auf und sah vor ihm einen Mann mit einer Waffe. Der Fremde sagte: ,,Hände hoch und raus aus dem Bett“ Viktor fragte perplex: ,,Wer sind Sie? Was wollen Sie von mir? Wie kommen Sie hier rein?“ „Wer ich bin, hat dich nicht zu interessieren. Und für Profis wie mich ist ein Eindringen in einen Raum kein Problem. Aber jetzt Schnauze! Kommt mit mir runter zum Pool!“ Die beiden gingen zum Pool und Viktor stellte sich vor den Pool. „So Bürschchen“, raunzte der Fremde, „warum hast du mit meiner Freundin geschlafen? Hm?“ „Ach, du hast doch eh keine Schnitte mehr bei ihr. Sie liebt mich, nicht dich!“ Außer sich vor Wut schoss der Mann namens Trevor auf Viktor. Dieser fiel in den Pool und färbte das Wasser des Pools blutrot.

 

Zufrieden verließ Trevor das Hotelgebäude, schmiss die Waffe in einen Busch und fuhr grinsend mit seinem Auto weg.

 

Am Morgen entdeckte die Servicekraft den toten Viktor im Pool und rief sofort die Polizei, die sofort kam. Detektiv James untersuchte als Erstes den Tatort auf mögliche Hinweise. Er hatte Erfolg, denn er entdeckte die Waffe im Busch. Zurück auf der Polizeiwache untersuchte James die Waffe auf Fingerabdrücke und ließ die Ergebnisse durch die Verbrecherdatei laufen. Die Fingerabdrücke stammten von Trevor Kaminski, der durch einen Tankstellenüberfall schon polizeibekannt war. James fuhr mit seinen Kollegen zu Trevors Wohnung. Dort brachen sie die Tür ein und stürmten die Wohnung. Trevor wurde festgenommen und kam für 15 Jahre ins Gefängnis. 

 

Autor: Fabian Pesch

 

 

Der Mord

 

Es war 3 Uhr mittags und Herr Peters ging wie jeden Tag mit seinem Hund. Alles war normal, bis er dort eine Leiche fand. Er sah, dass es Herr Müller war. Herr Peters rief sofort die Polizei. Als diese eintraf, untersuchten sie die Leiche auf Fingerabdrücke, doch sie fanden nichts. Auf einmal stand dort ein blutverschmierter Mann, wie aus dem nichts. Als die Polizei ihn befragen wollte, rannte er schnell weg. Sie fragte Herrn Peters, wo er zum Tatzeitpunkt war und ob er den blutverschmierten Mann kannte. Aber das einzige was er sagte war: ,,Ich habe ihn nicht umgebracht und ich kenne diesen Mann nicht!“  Doch was sie in der Wohnung des Toten sahen war erschreckend. Sie  fanden einen Kerzenleuchter voller Blut, ein Messer, worauf sich ebenfalls Blut befand und einen Handschuh von Herrn Peters. Aber solange sie nichts beweisen konnten, blieb er auf freiem Fuß. Die Polizei befragte die Witwe von Herrn Müller, doch diese wollte ihnen nichts sagen. Sie ordneten eine Wohnungsdurchsuchung an. Ihnen fiel eine kaputte Uhr auf und Frau Müller bemerkte, dass ihre 3500 Euro daraus verschwunden waren.

 

Herr Peters brauchte dringend Geld, also hatte er ein Motiv für die Tat. Aber das wäre viel zu auffällig gewesen. Sie befragten Frau Müller noch einmal. Sie sagte noch nichts, außer dass sie den geheimnisvollen Mann am Tatort kannte. „Es war mein Freund, mit dem ich ein Verhältnis habe. Er wohnt auf der Elisenstraße 5. Gehen sie dorthin, er kann alles sagen, doch ich sage nichts!“, sprach Frau Müller. Die Polizisten fuhren so schnell wie möglich zu dem Unbekannten. Sie traten die Tür ein und brachten den Mann auf die Wache. Ein Polizist befragte ihn, doch er schwieg. Nach etwa 2 Stunden sprach er:  „Ich habe nur alle Hinweise auf Herrn Peters geschoben. Den Rest hat mein Schatz Gisela Müller gemacht.“ Nun fuhren die Polizisten nochmal zum Haus der Witwe. Sie wurde aggressiv und schoss auf einen Polizisten, er starb sofort. Erschrocken brachten sie sie auf die Wache und Frau Müller gab den Mord an Herrn Müller zu, sie wurde wegen zweifachen Mordes  zu fünfzehn Jahren Haft verurteilt und ihr Freund zu vier Jahren wegen Beihilfe zum Mord.                        Autorin:  Lina Krone   

 

 

 

 

Der mysteriöse Vorfall

 

                                                                                                                                               An einem Mittwochmorgen holte Hans die Brötchen vom Bäcker. Als er zurückkam, brachte er den Müll raus. Plötzlich entdeckte er im Augenwinkel einen leblosen Körper im Gebüsch. Ihm stockte der Atem und er überlegte ein paar Sekunden, was er nun machen sollte. Er entschied sich, sofort die Polizei zu verständigen. Am liebsten wollte Hans selber ermitteln, wieso der Mord gerade bei ihm vor der Wohnung passierte. Voller Neugier ging er zu seinem Mitbewohner Peter und fragte ihn, wer die Frau sei. Dieser flüsterte schockiert: ,,Anne!“ Die Polizei  befragte ihn, woher er die Frau kenne. Er erzählte ihnen, dass es seine Cousine sei. Sie war gestern Abend zu Besuch bei ihm….

 

Peter überlegte, ob es der Nachbar Franz gewesen sein könnte, weil er scheinbar ohne Grund einen Hass auf sie hatte. Für ihn war der Fall klar und er beschloss, selber zu Franz herüber zu gehen, er war stinksauer.

 

 Als dieser die Tür öffnete, ging Peter direkt auf ihn zu und wollte ihn ins Gesicht schlagen, doch der ermittelnde Kommissar ging in letzter Sekunde dazwischen und konnte Franz bändigen. Er nahm ihn mit auf das Präsidium, um ihn zu befragen. Es musste geklärt werden, wo er sich zur Tatzeit befand, doch der Verdächtige schwieg und brachte den Kommissar kein Stück weiter.

 

Als der Ermittler Franz mehrmals auf sein mögliches Motiv ansprach und seine Stimme erhob, konnte der Verdächtige nicht mehr standhalten und musste die die Tat zugeben. Er verfluchte die Tote und schrie quer durch den ganzen  Verhörraum. Der Kommissar ließ ihm einige Minuten Zeit, bis er das Verhör fortsetzte. Franz berichtete, dass Peter und seine Cousine spät abends laute Musik gehört hatten. Da er einen anstrengenden Tag hinter sich hatte und sie auch in der Vergangenheit oft heftig gestritten hatten, war das zu viel für ihn. Als Anne eine Zigarette rauchte, war für ihn der perfekte Moment es ihr heimzuzahlen. Als sie auf dem Balkon stand, wollte ich ihr mit einem Messer Angst einjagen, ich war so wütend! Umbringen wollte ich sie aber nicht, das müssen Sie mir glauben! Ich wollte einfach nur meine Ruhe und hatte keine Lust mehr auf die ewigen Streitereien mit ihr!“ Eine Träne rollte über seine Wange. „ Sie werden von uns erst einmal vorläufig festgenommen und in die Untersuchungshaft gebracht, den Rest werden wir vor Gericht klären.

 

ENDE

 

Autorin: Luna Zewolde

 

 

 

 

                         Der Obdachlose

 

Am Freitag,  den 13. wurde ich von meinem Chef Kommissar Peter Parker angerufen. „Eine Leiche in der 64. Straße.“ „Ich habe verstanden!“ Ich sprang auf, ging ins Bad, machte mich fertig und zog mir etwas an. Ich fuhr zur 64. Straße. Ich ging in das Haus hinein, wo der Verstorbene  war, es war ein verlassenes Haus. Ich ging hinein und sah die Leiche, alles war voller Blut. Es sah wirklich schlimm aus. Naja, schließlich ist es ja meine Arbeit. Ich fragte Mirko, ob sie schon herausgefunden haben, woran er gestorben ist, „Er ist an neun Messerstichen gestorben, drei Messerstiche im Kopf, zwei im Oberarm und einen am rechten Oberschenkel. Drei Messerstiche gingen ins Herz. „Echt heftig“ sagte ich. „Wo ist eigentlich der Zeuge?“, fragte ich Mirko. „Da hinten bei Kommissar Peter“, antwortete mir Mirko. Ich lief zum Zeugen. „ Wie heißen sie? Was haben sie beobachtet? Warum sind sie überhaupt in das verlassene Haus gegangen?“, fragte ich den Zeugen. „Hallo, ich heiße Dieter Michelle Brown. Ich habe eigentlich nichts beobachtet, ich habe nur den Toten aufgefunden“, antwortete er. „Kannten sie den Verstorbenen?“ „Ja, ich kannte ihn, er heißt Robert Thomson und e-e-er war mein bester Freund“, stotterte er und ihm schossen die Tränen in die Augen. „Hatte Robert irgendwelche Probleme?“, fragte ich nach. „Nicht, dass ich wüsste. Wissen Sie, Robert war ein netter und sympathischer Mann!“ „Mhh, das wird eine schwierige Arbeit“, sagte ich vor mich hin. Ich ging danach wieder zu Mirko: „Gibt es irgendwelche Hinweise?“ „Ja, wir haben ein dunkelbraunes und ein langes schwarzes Haar gefunden. Ebenso lag ein rot lackierter Fingernagel auf dem Boden, aber von der Tatwaffe keine Spur. Es war auf jeden Fall ein Messer, mehr wissen wir momentan nicht “ antwortete mir Mirko. „Also müsste es eine Frau gewesen sein, das macht die Sache schon etwas leichter.“ Ich ging nochmal zum Zeugen und fragte: „Hatte Robert Familie?“ „Ja, sie wohnen in der Brooklyn Straße 45f, aber sie hatten schon lange keinen Kontakt mehr. Sie haben sich einmal richtig  heftig gestritten, weil Robert nicht so war, wie die Mutter ihn haben wollte.“ erklärte mir Dieter Michelle Brown. Ich fuhr zu der Brooklyn Straße 45f. Ich klingelte und da machte mir eine Frau mit löchriger Kleidung auf. Ich zeigte meine Polizeimarke und dann durfte ich auch schon ins Haus. „Was machen Sie hier, wenn ich fragen darf?“ fragte mich die Mutter. „ Es geht um Robert … e-er ist tot.“ erwiderte ich mit leiser Stimme. „Nein, nein, das darf doch nicht wahr sein“. Die Mutter brach zusammen und weinte. Ich tröstete die Mutter von Robert. Als ich sie tröstete, fielen mir ihre Fingernägel ins Auge, die am Rand rötlich lackiert waren. Ich glaube, dass sie es war, aber ihre Haare sind dunkelblond sie ist es doch nicht. Merkwürdig. Ich gab ihr meine Visitenkarte für weitere Fragen. Danach fuhr ich nach Hause und überlegte. Ich konnte mir kein richtiges Motiv vorstellen. Einen Tag später rief mich Kommissar Parker an und sagte mir, dass ich zum Revier kommen müsse, weil jemand eine neue heiße Spur gefunden habe. Ich machte mich sofort auf den Weg zum Revier. Da empfing mich auch schon ein Zeuge, er hatte eine zu enge Jeans an, die blutverschmiert war. Er könnte es gewesen sein, doch er erklärte mir, dass er selbst geblutet hatte. Ich fragte danach die üblichen Fragen, zum Beispiel „Wie heißen Sie?“, „Was machen Sie hier?“. Er antwortete: „Hallo, ich heiße Micky, Micky Krüger und ich glaube, dass ich etwas von dem toten Robert weiß. Er hatte oft Streit mit seiner Mutter, da er nie hilfsbereit war und er nur faulenzte. Er hat nichts für die Schule gemacht und hatte auch keinen Job. Seine Mutter hat für Robert versucht, jeden Cent drei Mal umzudrehen, damit er über die Runden kommen konnte. Sie konnte einfach nicht mehr, sie hat alles für ihren Jungen getan.

 

Nach einer Zeit wurde es ihr zu viel und dann verbreitete Robert auch noch Gerüchte. „Welche Gerüchte und woher wissen Sie das alles?“, fragte ich nach. „Ich bin ein Bekannter von Robert, aber er hat mir nicht erzählt, welche Gerüchte er gestreut hat.“ Nach dem Gespräch machte ich mich auf dem Weg zur Mutter. Ich klingelte und die Mutter machte auf. „Was wollen Sie denn schon wieder hier?“, fragte sie aufgebracht. „Ich frage direkt, haben Sie Robert umgebracht?“ „Nein! Was denken Sie von mir? Robert ist mein Sohn, das würde ich niemals machen!, sagte die Mutter geschockt. „Ich weiß, dass Robert Gerüchte  verbreitet hat, sagen Sie  mir nun endlich die Wahrheit“ forderte ich lautstark auf. Nach 20 langen Minuten legte die Mutter ihr Geständnis endlich ab und schluchzte: „Ich habe Robert umgebracht, ich habe ein Messer genommen und ihn mit neun Messerstichen getötet. Er war immer rotzfrech, er war nie so ein Sohn, wie ich ihn mir gewünscht hatte. Er war nie hilfsbereit, er hat Geld geklaut. Er verbreitete Gerüchte, ich war seelisch am Ende. Ich war es so Leid! Jeden Cent habe ich für ihn gespart, es war zu schwer für mich. Um mich vor Ihnen verstecken zu können, habe ich meine Haare gefärbt und bin erst einmal untergetaucht, eine Kurzschlussreaktion.

 

Nach zwei Monaten wurde das Urteil verkündet: „Frau Thomson, wir haben uns für fünfzehn Jahre Haft aufgrund der eben genannten Gründe entschieden“. Die Mutter weinte bitterlich und schrie: „Nein, nein, nein!“

 

 

 

ENDE    

 

Autorin: Chiara Exslager

 

 

 

 

Der zugegebene Mord

 

Es war der 26.November, an dem es passiert ist. Es war ein ganz normaler Tag, als Helena Schmidt in die Stadt musste, weil sie noch Lebensmittel kaufen musste. Sie nahm die Abkürzung durch eine Gasse. Plötzlich war dort ein Mann mit einem langen schwarzen Mantel. Helena hatte direkt ein komisches Gefühl. Der Mann hatte einen Sack in der Hand, in dem etwas war, was sich die ganze Zeit bewegt hat. Helena wollte sofort die Polizei rufen und griff zu ihrem Handy. Doch das sah der Mann. Er bekam Panik und wusste nicht, was er machen sollte. Er dachte sich: ,,Ich hab keine andere Wahl, ich muss es jetzt tun.“ Helena hatte Angst und rannte weg. Der Mann verfolgte sie und holte Helena ein. Sie schrie um ihr Leben, doch keiner hörte sie. Unauffällig holte er ein Messer aus seiner Hosentasche heraus. Helena wusste genau: „Jetzt ist es vorbei!“ Im selben Moment traf der unbekannte Mann genau in ihr Herz. Sie war sofort tot. Er ließ die ermordete Frau einfach dort liegen und ging ruhig weiter.

 

Zwei Stunden später fand ein Rentner die Frau. Der alte Mann war mit seinem Hund die übliche Runde gegangen und entdeckte dabei die Leiche. Sofort rief er die Polizei. Diese suchte nach Fingerabdrücken, Haaren und anderen Hinweisen, die sie auf die Spur des Täters führen könnte. Tatsächlich fanden sie ein Haar, das nach DNA-Untersuchungen von einem Mann namens Marc Lessing stammte. Die Polizei vermutete, dass er der Täter war.  Sofort fuhren sie zu Lessings Wohnung. Keine Spur von ihm. Der Nachbar sagte der Polizei, dass Lessing selten hier sei und gab den Beamten eine andere Adresse, wo er möglicherweise sein könnte. Die Beamten gingen diesem Hinweis sofort nach und hatten Glück. Sie fanden eine kleine Hütte vor, in der eine Matratze lag. Mit vier Beamten gingen sie rein. Sie fanden Marc Lessing, der tief und fest schlief. Einer der Beamte schrie: „Herr Lessing! Stehen Sie sofort auf!“ Erschreckt über den Lärm wachte Lessing auf und war völlig verwirrt. „Sie kommen jetzt erst mal mit zur Polizeiwache. Wir haben den dringenden Verdacht, dass sie vor ein paar Stunden eine Frau ermordet haben“, klärte der Polizist Marc Lessing auf. Kurze Zeit später saßen die vier Beamten und der Verdächtige in der Polizeiwache an einem Tisch. „So, Herr Lessing, erzählen Sie uns jetzt mal genau, was am 26. November um 18:16 Uhr in der kleinen Gasse neben dem Supermarkt „Netto“ passiert ist.“ Marc antwortete: „Was? Warum beschuldigen sie jetzt mich? Ich bin unschuldig!  Der Polizist daraufhin: „Herr Lessing, sind Sie sich ganz sicher, dass sie mit dem Mord nichts zu tun haben?“ „Ja, bin ich, ich bin ein unschuldiger Mann, warum sollte ich so etwas tun?!“ Der Polizist: „Ach Herr Lessing, kommen sie mir jetzt nicht mit unschuldig und lieb.“ „Wir haben doch nach Spuren gesucht und ein Haar von Ihnen gefunden.“ Marc erwiderte: „Nein, das war bestimmt ein Missverständnis.“  Sie diskutierten noch 20 Minuten, doch dann gab er es endlich zu. „Ja, dann hab ich sie halt umgebracht, aber das war doch nur damit sie mein Verbrechen nicht verrät. Doch ich hab‘ alles viel schlimmer gemacht. Nicht nur eine, sondern zwei Straftaten an einem Tag.“ „Wenigstens haben sie es jetzt zugegeben, denn irgendwann würden wir eh erfahren, wer es gewesen ist.“  „Und was wird jetzt passieren?“

 

„Also erst mal werden sie fest genommen dann wird das Gericht weiter entscheiden.“

 

 

 

Autorin: Aaliyah Raschid

 

 

 

Die Affäre

 

Wie jeden Abend lief Mariam Bäcker  ganz normal nach Hause, doch  schon an der Haustür zuckte sie zusammen,  denn  die Haustür stand leicht auf und war zudem mit Blut beschmiert. Die Frau rief ängstlich die Polizei an. Am anderen Ende meldete sich ein Polizist: „Hallo, hier spricht Alex Müller. Was kann ich für Sie tun?“  Mariam antwortet: „  Ja, hallo. An meiner Haustür ist Blut! Bitte helfen Sie mir! Was ist, wenn der  Täter noch im Haus ist? Und wessen Blut ist das?“ Alex Müller erwiderte: „Bleiben Sie ruhig, wir sind in zehn Minuten da, aber gehen Sie nicht ins Haus rein. Denn  es könnte sein, dass der Täter noch im Haus ist.“ Mariam legte auf und stand jetzt ängstlich vor der Haustür. Plötzlich hörte sie die Sirenen des Polizeiautos. Sie rannte aufgeregt zum Polizeiauto und sagte: „Kommen Sie schnell, bitte! Mein Mann müsste noch im Haus sein. Was ist, wenn das Blut von meinen Mann stammt?“ Die Polizei ging geradewegs auf das Haus zu. Ein Kommissar ging auf Frau Bäcker zu und befragte sie, was sie gesehen oder gehört hat. Mit ängstlicher Stimme antwortet  sie: „ich habe nichts gehört und nur das Blut an der Haustür gesehen. Vom Täter war nichts zu sehen.“ Der  Polizist nickte und ging zu den anderen Polizisten. Er sprach zu Alex: „ Mariam Bäcker hat weder was vom Täter gehört oder gesehen.“ Alex Müller durchsuchte weiter das Haus, ohne etwas zu sagen.  Doch auf einmal sah er eine Leiche im Vorgarten, sie lag im Gebüsch. Er rief Frau Bäcker zu sich, um sie zu fragen, ob sie die Person kennen würde. Doch die Frau fing an zu weinen und schluchzte: „ Es ist mein Mann. Wie kann man nur so herzlos sein? Er hat doch immer nur Gutes getan.“ Der Polizist nahm die Frau in den Arm und sagte: „ Können Sie sich an jemanden erinnern, der ihrem Mann etwas getan haben könnte?“ Die Frau schüttelte schluchzend den Kopf. Alex ging langsam zu der Leiche hin und sah sie sich noch einmal genau an. Es waren insgesamt zehn Messerstiche. Drei in den Arm , zwei in den Oberschenkel , vier in die Brust und einer in den Kopf. Man konnte erkennen, dass der Tod gezielt verübt war und es sich nicht um Notwehr gehandelt hat. Alex überlegte, was er tun sollte und kam auf die Idee, das Handy des Toten mit aufs Revier zu nehmen und die Post von dem Opfer auch, denn er wollte nachschauen, ob man vielleicht irgendwelche Hinweise auf den Täter findet, z.B. Drohbriefe oder Geldschulden.  So stieß er im Handy auf einen Chatverlauf mit einer gewissen Anna Peters, die ihm schrieb: „ Ich weiß genau, dass du das nicht ernst meinst! Du kannst gar nicht mit mir Schluss machen! Ich weiß doch, dass du mich liebst! Steh doch endlich zu deinen Gefühlen! Aber wehe, du  schreibst oder sagst etwas Falsches, dann wirst du schon sehen, was mit dir passieren wird. Verstanden!?“ Im Anschluss schaute der Polizist nach der Adresse von der gewissen Anna Peters und er wurde nach etwas fünf Minuten fündig. Sofort fuhr er zu der Frau hin. Doch es machte keiner die Tür auf. So musste Alex Müller die Tür aufbrechen, weil ein dringender Tatverdacht vorlag. Als er in der Wohnung war, sah er, wie die Frau in der Ecke lag. Neben ihr lagen zwei  leere Schlaftablettenverpackungen. Der Polizist erkannte sofort, dass sie tot war. Sie starb wohl an einer Überdosis Schlaftabletten. Im Arm der Toten lag ein Abschiedsbrief, in dem stand: „Ich konnte nicht mit dem Gedanken leben, dass ich jemanden umgebracht habe. Es tut mir so leid. Wenn ich könnte, würde ich ihn wieder beleben, aber es geht nicht. Ich frag mich jeden Tag, warum ich das getan habe. Doch an dem Tag, als ich ihn umgebracht habe, gab es keinen anderen Ausweg mehr. Verdammt, wäre ich bloß nicht so eifersüchtig gewesen, dann wären alle besser dran. Ich wollte doch keine Ehe zerstören, aber trotzdem sollte er nur mein Mann sein. PS: Wer auch immer diesen Brief findet, sagt Mariam Bäcker die Wahrheit, dass ich eine Affäre mit ihrem Mann hatte. Sie sollte die Wahrheit wissen. Jeder hat die Wahrheit verdient.“

 

Der Polizist berichtete nach dem Abschluss der Ermittlungen Mariam Bäcker von der Affäre ihres Mannes und der Täterin. Sie konnte es überhaupt nicht glauben, was sie erfuhr und weinte noch mehr, weil sie so etwas nicht erwartet hätte. Nach zehn Tagen wurde das Opfer begraben und alle Bekannten und Freunde waren anwesend und auch der Polizist, der den Fall gelöst hat. Danach wurde auch Anna Peters begraben und auch ihre Freunde und Bekannten waren anwesend. Doch auch Mariam Bäcker war anwesend, obwohl sie eigentlich sauer auf die Tote sein müsste. Doch sie verzieh ihr in Gedanken.

 

ENDE!

 

Von Madita Üffing Klasse 7c der W-V-S in Bocholt

 

 

 

       „ Die Schießerei“

 

Autor: Leart Bujaku   (2015)

 

Es ist ein ruhiger Tag im Ghetto, was eigentlich sehr ungewöhnlich ist, denn dort ist immer etwas los. Kyle, der dort aufwuchs, schaute aus dem Fenster und wunderte sich über die Ruhe. Er dachte sich erst einmal nichts dabei und überlegte sich, ein bisschen Luft zu schnappen. Er trommelte seine Freunde zusammen, sie trafen sich am alten Bushahnhof und machten sich Gedanken über die momentane Situation. Für Kyle und seine Freunde war die Lage eigenartig und auf eine Art beunruhigend.

 

Nach einer Weile kamen ihnen zwei Schuhverkäufer entgegen. Die beiden erzählten von einer Schießerei zwischen zwei Gangmitgliedern an Kyles alter Schule. Die Gang „Green hornet“ wollte mit der Gang „Slum cat“ Geschäfte machen. Einen Tag später sah man Gangmitglieder der ,,Slum cat“ tot auf dem Boden liegen, man hörte Gerüchte, dass ein kleinwüchsiger Mann mit roten Haaren die komplette ,,Green hornet“ Gang eliminiert hatte. Kyle und seine Freunde gingen zu dem Tatort, um sich umzuhören. Sie sahen viele Polizisten, die dort alles nach Spuren untersuchten. Kyle  war neugierig und fragte einen Polizisten, wie es mit Ermittlungen aussieht. Die Polizisten sagten, dass sie Informationen über einen Herrn  Dimitri haben, weil sie dort seine DNA fanden, in Form einer Haarsträhne. Am nächsten Tag gingen  Polizeieinheiten zu der Wohnung des Verdächtigen, um ihn zu fassen. Die Polizei klopfte an die Tür, doch keiner öffnete die Tür. Daraufhin brach die Polizei die Tür ein. Sie durchsuchten die Wohnung nach Spuren. Dimitri war nirgends zu finden. Ein Polizist sah ein offenes Fenster und schaute heraus. Er sah den vermutlichen Täter. Sie verfolgten ihn zu Fuß, aber es war schwer, denn er war schnell und flink. Auf einmal verschwand Herr Dimitri hinter einer Ecke und stieg in ein Auto ein. Doch er hatte Probleme, das Auto zu starten, aber es sprang nicht an. Er wollte so schnell wie möglich weg, doch die Polizisten rissen ihn aus dem Auto und nahmen ihn mit zum Revier.

 

Zwei Tage später startete der Prozess gegen ihn. Vor Gericht gab er zu, dass er alle getötet hat. Nur aus zwei Gründen. Es ging um Geld und Drogen, die sie ihm noch geschuldet haben. Er redete weiter und sagte dazu, dass er kein Gangmitglied war, sondern ein Auftragskiller. Nach fünf Stunden fiel das Urteil. Herr Dimitri wird lebenslänglich hinter schwedischen Gardinen sitzen. Und vermutlich wird er nie wieder eine solch grausame Tat durchführen.

 

                              

 

 

Die Vergiftung eines kranken

 

Indianers

 

Autor: Mike Visser

 

Ein Mann des Indianerstammes wurde krank. Der Häuptling hat erst einen Tag später davon erfahren. Genau an diesem Tag kam ein Unbekannter in das Indianerdorf. Zwei Indianer befragten ihn, was er in ihrem Dorf wolle. Er beantwortete, dass er ein Flüchtling aus Syrien sei. Die Indianer befragten ihn weiter und er antwortete immer wieder. Schnell gewann er ihr Vertrauen und die Indianer gewährten ihm Obdach. Er bekam sogar eine eigene kleine Hütte. Der Neue erfuhr erst zwei Wochen nach seiner Ankunft von dem kranken Indianer. Er gab vor, dass er helfen wollte. Die Indianer freuten sich über seine Hilfsbereitschaft und so gab der Arzt ihm Medikamente. Doch der Flüchtling hatte gar nicht die Absicht wirklich zu helfen und somit versetzte er die Tabletten mit Gift. Dies ging zwei Wochen lang so weiter. Das Gift verursachte, dass der kranke Indianer nicht mehr richtig bei Bewusstsein war. Schnell klaute der Flüchtling alles aus dem Zelt, was wertvoll war und legte es in seine Tasche. Danach ging er zum Arzt und sagte: „Ich kann dem kranken Indianer nicht mehr helfen, weil ich die Zeit brauche, um etwas an meiner Hütte zu ändern.“ Darauf antwortete der Arzt: „Nun gut, dann wird das Andre übernehmen.“ Am nächsten Tag ging Andre zum Zelt und bemerkte, dass der Patient schwer atmete. Andre rannte schnell zum Arzt und sagte zu ihm: „Kommen Sie schnell, der Kranke atmet schwer!“ Sofort rannten die beiden zum Zelt und untersuchten ihn dort. Danach ging der Arzt zum Häuptling und berichtete ihm davon. Er vermutete, dass es Andre war, der ihn vergiftete, da sie nämlich ein kleines Fläschchen mit Tabletten, die mit Gift gefüllt waren, fanden. Der Häuptling sagte: „Ein Freund von mir kommt mich morgen besuchen. Er arbeitet als Detektiv. Er wird uns sicherlich bei der Suche nach dem Täter unterstützen.“ Als der Detektiv am nächsten Tag ankam, berichtete der Häuptling von dem Vorfall. Danach durchsuchten die beiden das Zelt nach Hinweisen und Gegenständen, die zum Täter führen könnten. Sie fanden noch ein Fläschchen mit Tabletten, die mit Gift gefüllt waren. Der Detektiv untersuchte es auf Fingerabdrücken und fand nach einigen Untersuchungen heraus, dass es der Flüchtling sein musste. Sofort rannte der Häuptling zur Hütte des Flüchtlings und konfrontierte diesen mit den Vorwürfen. Dem Flüchtling wurden die Augen verbunden und er wurde 10 km vom Dorf entfernt abgesetzt. Er ging nach Norden und erreichte innerhalb von drei Tagen Amerika und versuchte, ein ganz normales Leben zu führen.

 

 

Joomla templates by a4joomla